"Lernen zwischen Schlangen, Schildkröten und Nagern"

Unter der Überschrift „Das Vivarium am Wuppertaler WDG: Lernen zwischen Schlangen, Schildkröten und Nagern“ hat die Westdeutsche Zeitung dem Vivarium des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums einen ausführlichen Beitrag gewidmet.
Autorin Johanna Christoph hat unsere Schule besucht und sich von Schulleiterin Claudia Schweizer-Motte und Biologielehrer Christoph Welle durch die Anlage führen lassen. Der Text zeichnet nach, was man schon beim Betreten des Gebäudes wahrnimmt: Neben Terrarien und Aquarien mit rund 50 Arten – Reptilien, Amphibien, Insekten und Kleinsäugern – entsteht hier ein Lernort, der weit über den Fachraum hinausreicht.
Im Mittelpunkt des Artikels steht die pädagogische Seite des Projekts. Vorgestellt wird die Vivarium-AG, in der ab Jahrgangsstufe 6 in jahrgangsgemischten Gruppen eigenverantwortlich für einzelne Tiere gesorgt wird: füttern, Gehege reinigen, Versorgung sicherstellen. Die Lehrkräfte begleiten, kontrollieren und übernehmen an Wochenenden und in den Ferien. Beide Verantwortlichen heben im Gespräch hervor, wie viel Verantwortungsbewusstsein und Selbstwirksamkeit die Schülerinnen und Schüler dabei erfahren.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Herkunft der Tiere. Viele von ihnen sind Fund- oder beschlagnahmte Tiere, die über den Grünen Zoo Wuppertal, Behörden oder Tierschutzorganisationen ans WDG vermittelt wurden. Erwähnt wird außerdem die Mitarbeit im Programm „Citizen Conservation“, in dessen Rahmen die Schule bedrohte Amphibien- und Reptilienarten pflegt – Biologieunterricht und angewandter Artenschutz greifen so ineinander.
Der Beitrag benennt schließlich auch die wirtschaftliche Grundlage: Das 2016 auf Anregung von Claudia Schweizer-Motte gegründete und von der Bayer-Schulstiftung geförderte Vivarium kostet im Unterhalt rund 10.000 Euro jährlich und wird vollständig aus Spenden finanziert. Wer das Projekt unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, mit uns Kontakt aufzunehmen.
Das Foto zum Artikel stammt von Andreas Fischer. Den vollständigen Beitrag gibt's auf der Website der Westdeutschen Zeitung.







































