In welchen Stufen wird das Fach Informatik am WDG  unterrichtet?

Informatik wird in der Oberstufe in Grundkursen bis einschließlich zum Abitur sowie in der differenzierten Mittelstufe in Kombination mit dem Fach Politik (hier: Verlinkung zur Pomatik-Seite) unterrichtet. Nachfolgende Informationen beziehen sich auf das Fach Informatik in der Oberstufe.

Wie läuft der Unterricht ab?

Ein großer Teil der Unterrichtsarbeit besteht für die Schülerinnen und Schüler darin, eigenständige Lösungen zu den gestellten Programmiereraufgaben zu finden. Dies erfolgt zumeist an einem Computer-Arbeitsplatz, normalerweise in Einzelarbeit oder in Zweiergruppen. Mit zunehmendem Kenntnisstand wird auch das arbeitsteilige Modellieren und Programmieren in Gruppen an Bedeutung gewinnen.

Was macht Spaß an diesem Fach?

Im Informatik-Unterricht wird in Zweierteams sehr viel programmiert. Programmieren ist eine kreative Tätigkeit, die genauso spannend, herausfordernd und befriedigend sein kann wie beispielsweise das Malen eines Bildes, das Gestalten einer Plastik oder das Bauen einer elektronischen Schaltung. Im Gegensatz zu anderen Fächern steht am Ende einer Unterrichtreihe häufig ein fertiges Produkt (z.B. ein laufendes Programm). Als Schüler bekommt man also sofort eine Rückmeldung über seine Arbeit. Außerdem macht die oft erforderliche Teamarbeit den meisten Schülern viel Freude. In den Teams entstehen oft eigenständige neue Ideen, Projekte zu verbessern und sich damit neuen Anforderungen zu stellen.

Welche Voraussetzungen muss man für dieses Fach mitbringen?

Man sollte Spaß an der Analyse von Problemen und am Problemlösen haben sowie längerfristige Aufgaben mit einer gewissen Beharrlichkeit verfolgen können. Die Bereitschaft zur selbstständigen Leistung ist eine Bedingung für erfreuliche Ergebnisse. Besondere mathematische Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt.

Was lernt man im Allgemeinen?

Während man in der Mittelstufe vor allem lernt, mit Software umzugehen, lernen wir in der Oberstufe auch, eigene Software zu planen und zu erstellen.  In der Oberstufe lernt man die objektorientierte Programmiersprache JAVA. Vor allem aber lernt man logisches Denken, Abstrahieren und besondere Verfahren, um Probleme zu analysieren und zu lösen. Theorie und Praxis gehen dabei fließend ineinander und es gibt viele Querverbindungen zu anderen Fächern. Je länger man Informatik betreibt, desto größer wird Überblick über das gesamte Fach. Neben der Objektorientierten Programmierung und Modellierung werden auch Grundkenntnisse zu relationalen Datenbanken (einschließlich SQL), Automatentheorie, Netzwerken und kryptologischen Verfahren erworben. Einen genaueren Überblick über die verbindlich vermittelten Lerninhalte erhält man bei Durchsicht der Vorgaben für das Zentralabitur in NRW und über das schulinterne Curriculum.

Kann man Informatik am WDG als Abiturfach wählen?

Informatik kann auch als 3. oder 4. Abiturfach gewählt werden. In den vergangenen Jahren erzielten die Schülerinnen und Schüler, welche Informatik im schriftlichen Abitur wählten, überwiegend sehr gute Ergebnisse, welche deutlich über dem Landesdurchschnitt im Zentralabitur lagen.