Kunst und Musik

Der allgemeinbildende Musikunterricht

Übergeordnetes Ziel des Musikunterrichts ist die Heranbildung und Erweiterung des musikalischen Erfahrungshorizontes der Schülerinnen und Schüler. Wer sich jenseits vom unreflektierten Konsum mit Musik beschäftigen will, muss mit Basiskompetenzen vertraut sein. Daher setzt unser Musikunterricht bei der Vermittlung dieser Fähigkeiten an: Noten lesen und sicher schreiben lernen stehen zu Beginn der Orientierungsstufe auf dem Plan, musikalische Analyse und Interpretation von Kunstwerken bilden schließlich den Schwerpunkt des Unterrichts in der Oberstufe. Die gewonnenen Erkenntnisse einer genauer untersuchten Komposition bzw. Kompositionstechnik, eines bestimmten Musikstils oder Genres stellt in diesem Sinne keinen Abschluss dar, sondern will Ausgangspunkt für weitere, vergleichende oder kontrastierende Beschäftigungen mit Musik sein – auch über das schulische Umfelds hinaus.

Eine Möglichkeit hierfür bietet die Kooperation mit dem Wuppertaler Sinfonieorchester; die in jeder Spielzeit angebotenen Schülerkonzerte werden von uns häufig besucht. Durch die räumliche Nähe zur Stadthalle ergeben sich aber auch außerordentliche Proben- und Konzertbesuche des Orchesters; Schülerinnen und Schüler erhalten im Gespräch mit Musikern, Solisten und Dirigenten wertvolle Erläuterungen und Einblicke in die professionelle musikalische Arbeit.

Die Musizierpraxis spielt im Unterricht neben der Rezeption ebenfalls eine große Rolle. Gemeinsames Singen im Klassenverband, das Einstudieren von Rock/Pop-Songs mit Band-Instrumenten und kriteriengeleitete Komposition eigener Musikstücke sind Beispiele für das „Musik machen“ im Alltag aller Jahrgangsstufen.

Die Musik-AGs

Für Schülerinnen und Schüler, die sich über den Unterricht hinaus intensiv mit Musik beschäftigen, gerne singen oder ein Instrument erlernen, bietet unsere Schule verschiedene musikbezogene Aktivitäten an. Chöre sowie der Instrumentalkreis gehören mit ihrer regelmäßigen Probenarbeit und ihren Konzerten zum festen Bestandteil des Schullebens.

Letzteres wird darüber hinaus durch weitere musikalische Aktivitäten bereichert. Durch die sog. „freien Konzerte“, in denen Schülerinnen und Schüler selbst einstudierte Stücke präsentieren, das traditionelle vorweihnachtliche Treppenhaussingen sowie die Mitgestaltung der Schulgottesdienste ist die Musik am Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium das gesamte Schuljahr hindurch präsent.

 

Das WDG in der Historischen Stadthalle Wuppertal
Auf diesen beiden Fotos seht ihr uns bei unserer Musikexkursion: Am 16. Februar durften wir in der Stadthalle eine Probe des Wuppertaler Sinfonieorchesters besuchen. Ein besonderes Programm erwartete uns: „Un Sourire“ (Ein Lächeln) von Olivier Messiaen aus dem Jahr 1989, „Frozen in time“ von Avner Dorman (2007) sowie die Jupitersinfonie von W.A. Mozart von 1788. Eingeführt und begleitet wurden wir von der Schulbeauftragten des Orchesters, Heike Henoch, die uns über Orchester und Werke informierte. Von der Loge aus durften wir dann diese besondere Probe mit der erst 23jährigen Perkussionistin Vivi Vassileva erleben. Am folgenden Montag haben wir uns wieder in der Stadthalle versammelt – alle ein wenig herausgeputzt – um dann das Konzert zu genießen. Wir waren begeistert! Hier einige O-Töne unserer Schülerinnen und Schüler aus der Q1:

„Es war faszinierend, den Werdegang eines Orchesters von der Probe bis zum fertigen Stück mitzuerleben und dabei die Leichtigkeit und Liebe der Spieler zur Musik in der Probe und die absolute konzentrierte Professionalität im Konzert zu sehen und wirken zu lassen, wobei es gerade die Solistin geschafft hat, grundsätzlich beides in sich zu vereinen und das Konzert damit abzurunden.“

„Ich war zum ersten Mal bei einem Konzert und positiv überrascht. Die Percussionistin hat mich begeistert!“

„An der Probe des Orchesters teilzunehmen war sehr spannend, da man gesehen hat, wie die Musiker arbeiten, um sich auf ein Konzert vorzubereiten.“

„Mir hat die Exkursion sehr gut gefallen, da ich viel Neues erfahren habe und großartiger Musik zuhören durfte.“

„>Frozen in time<, das Solostück von Dorman, war der Höhepunkt des Konzerts. Es hat mich durch seinen stimmigen Kontrast aus feurigem Schlagzeug und sanften Marimba- und Glockenspielklängen beeindruckt… Eine höchst genussvolle Erfahrung.“

Mit musikalischen Grüßen

N. Richter, D. Schenck mit den Q1-sern


Ausdruck als Experiment - gestalteter schulischer Wirklichkeit – „Rejects“

 

Die Haltung und Experimentierfreudigkeit von Marlene Dumas können wir nur nachempfinden, aber nicht imitieren. Wir können uns selbst nur von Vorgaben befreien, über die wir uns zuvor im Klaren waren, von Zwängen lösen, weil wir diese Freiheit für uns an dieser Stelle in Anspruch nehmen.

 

Zu Beginn des Gestaltungsexperiments versuchten wir uns in der Auflösung von Formen und Konturen des Porträts und entwickelten neu definierte Flächen mit Aquarell- und einfachen Deckfarben hin zu einer individualisierten Formen- und Bildsprache.

Im nächsten Schritt wurde ein weiteres Bild angefertigt, um durch Rejects und Verklebungen zusätzliche Ausdruckssteigerungen zu erzielen. Die entstandenen Schichtcollagen wurden zugeschnitten und erhielten eine einheitliche äußere Form. Zwei Bilder wurden jeweils mit Klebeband auf der Rückseite verbunden und traten nunmehr nur noch im Paar auf.

Zur Öffnung weiterer Experimentierfelder wurden die Bildpaare analysiert, weitergegeben und durch andere Personen im Hinblick auf eine zusätzliche Ausdruckssteigerung überarbeitet.

Insgesamt sind alle Schülerinnen und Schüler der zwei Grundkurse der Q1 und einige aus der Einführungsphase in der dritten und vierten Phase an dem Gestaltungsexperiment „Rejects“ beteiligt.

Wie gefällt Ihnen die neue Internetseite des WDG?

    

Feedback zur neuen Internetseite

    
Nach oben