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Förderangebote am WDG



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SilentiumVertretungsstundenSchüler SVMädchenförderungDeutsch-Förderunterricht



Das Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium fühlt sich der individuellen Förderung seiner Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise verpflichtet. Unser Ziel ist es, alle Schüler und Schülerinnen nach ihren individuellen Fähigkeiten und Notwendigkeiten zu fördern. Das geschieht im Regelunterricht, in zusätzlichen unterrichtlichen Veranstaltungen und außerunterrichtlichen Angeboten in der Schule und an weiteren Lernorten (Exkursionen, Theaterbesuche, Betriebserkundungen usw.)

Die Wiederholerquote am Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium ist seit Jahren rückläufig. Sie liegt im Schuljahr 2008/ 2009 unter dem Landesdurchschnitt der Gymnasien. Wir streben eine weitere Senkung dieser Quote an.

Die Förderung bezieht sich nicht nur auf fachbezogene Lernziele, sondern auch auf Methoden und soziale Lernziele wie z. B. die Fähigkeit zur Teamarbeit oder die Entwicklung von Begabungen. Als Fördermaßnahmen für besonders begabte Schüler und Schülerinnen bieten wir Unterstützung und Betreuung bei der Teilnahme an Wettbewerben (im Bereich der Sprachen, der Mathematik, der Natur- und Gesellschaftswissenschaften, des Sports und des Wirtschaftslebens) an.
Am Känguru-Wettbewerb im Fach Mathematik nehmen nahezu alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5-9 teil. Besonders begabte Schülerinnen und Schüler werden für die jährlich bundesweit im Herbst stattfindende Mathematik-Olympiade vorbereitet. Auch in diesem Jahr konnten wir unter den Teilnehmern der Gesamtschulen und Gymnasien erste Plätze und damit die Berechtigung zur Teilnahme an der Landesrunde erreichen.

Als besonderer Schwerpunkt der Förderung in der Wettbewerbskultur hat sich das Start-up-Projekt [Deutscher Gründerpreis für Schüler] seit Jahren bewährt: Bis zu sieben Schülergruppen (3-5 Mitglieder) werden von Lehrerinnen und Lehrern des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums während der Teilnahme am Deutschen Gründerpreis für Schüler (Unternehmensidee – Produktdefinition – Kalkulation - Businessplan) in der Zeit von Januar bis Mai eines Jahres betreut.

Wer durchweg hervorragende schulische Leistungen erbringt, wird – nach eingehender Beratung auch im Hinblick auf soziale Lernziele – zum Überspringen einer Klasse ermuntert. Der übliche Zeitpunkt dafür ist das „Springen“ von 10.1. nach 11.2., im achtjährigen Gymnasialgang von 9.1 nach 10.2. Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer der 11 bieten den „Springern“, soweit erforderlich, zusätzliche individuelle Hilfe an.

Wir ermutigen Oberstufenschüler und –schülerinnen dazu, ein halbes oder ganzes Jahr im Ausland zu verbringen, betreuen sie dabei durch die Übermittlung von Fachinhalten, Klausuren etc. und unterstützen sie individuell nach ihrer Rückkehr.

Der Hinführung zum Studium dienen von Fachlehrern begleitete Besuche von Schülergruppen an der Universität mit der Teilnahme an ausgewählten Lehrveranstaltungen. Im Einzelfall ermöglichen wir hervorragend qualifizierten Oberstufenschülern und -schülerinnen einen kontinuierlichen Besuch universitärer Lehrveranstaltungen. Zahlreiche Veranstaltungen zur Berufswahlvorbereitung [Bewerbertest, Bewerbertraining, Bewerbungsschreiben, Besuch des Primanertages u.v.m] helfen dabei, dass Schülerinnen und Schüler wissen, wie es nach dem Abitur weiter geht.

Teil unseres Förderkonzeptes ist eine sehr persönliche und intensive Beratung[vgl.Beratungsangebot] der Schülerinnen und Schüler durch die Fachlehrerinnen und Fachlehrer. In der Oberstufe gibt es ein vergleichsweise enges Beratungsnetz mit z. T. obligatorischen Beratungsterminen.

Schülerinnen und Schüler der Sek. I, die in einem Fach schwächer sind oder Defizite abbauen wollen, können auf Vorschlag der Fachlehrerinnen und Fachlehrer an einem zusätzlichen Förderunterricht in den Fächern Deutsch, Englisch, Latein und Mathematik teilnehmen, der, nach Jahrgangsstufen getrennt, am frühen Nachmittag angeboten wird. Für die Klassen 5 – 7 kann dieser Förderunterricht mit einer Hausaufgabenbetreuung gekoppelt sein. Das wöchentliche Zeitvolumen beträgt pro Fach 2 Unterrichtsstunden, in der Regel von 14 – 15.30 Uhr. Mehr als 15 Schüler sollten eine Fördergruppe nicht besuchen, damit möglichst intensiv gearbeitet werden kann. Die Teilnahme ist freiwillig, setzt aber die Bereitschaft zu kontinuierlichem Arbeiten in diesem Rahmen voraus. Der Förderunterricht ist kostenlos. Förderlehrer (innen) sind fachlich durch ein entsprechendes abgeschlossenes Studium oder als Studierende im Hauptstudium qualifiziert.

Förderunterricht 2009-2010


Fach Name Tag Stunden Zeit Raum Jahrgangsstufe
Deutsch Herr Lüdecke Montag 6. + 7. 13.40 - 15.55 119 5 + 6
- Herr Magofsky Dienstag 6. + 7. 13.40 - 15.55 320 7 + 8
- - - - - -
Mathematik Herr Jarnoth Montags 6. + 7. 13.40 - 15.00 212 5 + 6
- Montags 7. + 8. 15.00 - 16.15 212 7 + 8
- - Freitags 6. + 7. 13.40 - 15.00 212 5 + 6
- - Freitags 7. + 8. 15.00 - 16.15 212 9 + 10
Förder 9e Frau Ingermann Mittwoch 3. + 4. 10.05 - 12.10 208 9e
- Donnerstag 4. + 5. 11.10 - 13.40 208 9e
Englisch Stefan Lenz Dienstag 7. 14.50 -15.50 320 8
- Mittwoch 5. 12.40 - 13.40 315 5 + 6
- - Mittwoch 6. 13.45 - 14.45 117 7 + 9
Latein Frau Liell Dienstag 5. 12.40 - 13.45 216 5
- 02058-772990 Mittwoch 5. 12.45 - 13.45 217 6
- - Mittwoch 6. 13.45 - 14.45 217 10
- - Donnerstag 5. 12.40 - 13.45 206 5b + 5c
- - Donnerstag 6. 13.45 - 14.45 206 8
Wirtschaft Herr Schwunck Montag 6. 14.00 - 15.30 106 10
und Recht Frau Schneider - - - - -


Im Rahmen der Übermittagsbetreuung können Schülerinnen und Schüler die Bibliothek bis 15.30 Uhr als Silentium nutzen. Die Bibliothek stellt neben Recherchiermöglichkeiten (Bücher, Internet) Unterrichtsbücher und Übungsmaterialien zur Vorbereitung auf zentrale Prüfungen zur Verfügung. Eltern führen in der Bibliothek Aufsicht und sorgen für eine ruhige Arbeitsatmosphäre.

Eine wichtige Grundlage unseres Förderkonzeptes ist das Bemühen darum, dass möglichst wenig Unterricht ersatzlos ausfällt. Unser Vertretungskonzept ist insoweit Teil unseres Förderkonzeptes. Es sieht vor, dass in Vertretungsstunden Unterricht, primär Fachunterricht erteilt wird. In der Sek. II setzen wir auf eigenverantwortliches Lernen der Schülerinnen und Schüler. Sie bearbeiten selbständig – und in der Regel in der Schule – Materialien, die von den jeweiligen Fachlehrerinnen und Fachlehrern vorbereitet werden und für jeden Kurs bereit liegen. Bei dieser Arbeit sollten sich die Schüler möglichst gegenseitig unterstützen und fördern. Wir ermuntern sie aber auch ausdrücklich, den jetzt schon von zahlreichen Kursen eingeschlagenen Weg fortzusetzen, vor Klausuren unter Anleitung fachlich starker Schüler gemeinsam zu üben und sich wechselseitig im Sinne von „Tutorien“ zu fördern: Wer anderen hilft, fördert sich auch selbst.

Die Schülervertretung (SV) bietet im Nachbarraum der Bibliothek ein Silentium für Schülerinnen und Schüler in Raum 223 an, in dem die älteren Schüler den jüngeren auch Fragen beantworten.
Schülerinnen und Schüler der höheren Jahrgangsstufe geben Nachhilfestunden für jüngere Schüler. Die Fachlehrer helfen bei der Kontaktherstellung gerne.

Die Ergebnisse der jährlichen zentralen Prüfungen (Lernstand 8, ZP 10, Zentralabitur) werden in der Lehrer- und Schulkonferenz vorgestellt und beraten. Wird für eine Lerngruppe und/ oder ein Fach ein besonderer Förderbedarf festgestellt, so werden nach Möglichkeit Förderkurse eingerichtet.
Zeigt sich in besonderen Situationen ein erhöhter Förderbedarf, so werden ebenfalls ad hoc fach- oder lerngruppenspezifische Stützungsmaßnahmen ergriffen. Grundlage solcher Entscheidungen sind u. a. die verteilten „Blauen-Briefe“.
In der Jahrgangsstufe 11 werden, wenn die Lehrerversorgung es zulässt, für Schülerinnen und Schüler, die zum WDG wechseln, zusätzliche Förderkurse eingerichtet. Der Schwerpunkt liegt auf den Kernfächern, besonders auf dem Fach Mathematik.

Im Rahmen der Mädchenförderung auf technisch- naturwissenschaftlichem Sektor bieten wir einwöchige betreute Hospitationen in Unternehmen an , bei denen die Schülerinnen einen vertieften Einblick in Technik, Produktionsabläufe und Marketingstrategien erhalten. Dieses Angebot richtet sich an Oberstufenschülerinnen. Frei bleibende Plätze können von männlichen Bewerbern eingenommen werden.

Schülerinnen und Schüler, die noch nicht lange in Deutschland sind, erhalten in der Auffangklasse (Förder 9e) intensiven Deutschunterricht. Damit Schülerinnen und Schüler sich in eine Regelklasse eingewöhnen und Freunde finden können, können sie bei fortgeschrittenen Deutschkenntnissen in drei oder vier Fächern probeweise am Unterricht einer Regelklasse teilnehmen. Je nach Rückmeldung der Fachkollegen wird dann über iene Eingliederung entschieden. Auch Gastschüler lernen intensiv deutsch und nehmen darüber hinaus bereits am Unterricht der mit den Gasteltern überlegten Klasse teil.

lb
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