Siegel: Schule ohne Rassismus

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Titelverleihung: Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Am Dienstag, den 16. Juni 2015, wird unserer Schule im Beisein von unserem Paten Dietmar Bell offiziell der Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen. Dieser Titel ist kein Preis für bereits Erreichtes, sondern eine Verpflichtung für die Zukunft: Mehr als 70 % aller an unserer Schule beschäftigten Menschen (Reinigungskräfte, Lehrer, Schülerinnen, Hausmeister, …) haben sich schriftlich dazu bekannt, jeder Form der Diskriminierung entschieden entgegenzutreten und langfristige Projekte zu entwickeln, die Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.

Den Titel verleihen wird Sebastian Goecke im Auftrag der Landeskoordination NRW. Teilnehmen werden neben Herrn Bell und der Schulleitung auch der Differenzierungskurs Politik/Informatik des 8. Jahrgangs sowie der Vorstand der Schülervertretung.

Ort: Sprachlabor (Raum 122)

Zeit: Dienstag, 16. Juni 2015, 10 – 11 Uhr



[Bericht von Tobias Oehme über die Verleihung des Siegels]


WDG ohne Rassismus – WDG mit Courage

 

 Am 16. Juni 2015 wurde dem Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium in Wuppertal der Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen.

Das hatte den Grund, dass der Differenzierungskurs Politik-Informatik der 8. Klassen einige Monate zuvor ein Projekt vorbereitet hatte, um auf Diskriminierung im Alltag aufmerksam zu machen: Zunächst beschäftigten wir uns mit der Erstellung von Umfragen zu rechtsextremen Einstellungen, die wir anschließend in allen Jahrgangsstufen unserer Schule erprobten. Nach der Auswertung der Ergebnisse überlegten wir uns eine Aktion, die auf die unterschiedliche Behandlung von Menschen auf Grund ihres Äußeren aufmerksam machte: Alle Schülerinnen und Schüler mit einer hellen Augenfarbe bekamen die Information, dass sie erst einen Tag später in die Ferien gehen dürften. Darüber hinaus hingen wir diskriminierende Plakate im Schulgebäude auf, zum Beispiel: „Wenn ich durch ein Viertel mit vielen Helläugigen gehe, fühle ich mich fremd im eigenen Land.“ Nach zwei Stunden, in denen die Schülerinnen und Schüler im Unklaren gelassen wurden, klärten wir sie auf, dass unsere Aktion das Ziel hatte, über Diskriminierung im Alltag nachzudenken und boten an, die Erklärung des Projekts „Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage“ zu unterzeichnen. Das tat dann auch eine große Mehrheit der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte sowie der übrigen an der Schule beschäftigten Menschen.

Zu der Preisverleihung waren neben unserem Kurs und unserem Lehrer auch die Schulleitung, Vertreterinnen anderer Wuppertaler „Schulen ohne Rassismus“, Sebastian Goecke, der uns die offizielle Urkunde übergab sowie der neue Schulpate für unser Projekt, Dietmar Bell, anwesend. Nach einer kurzen Einführung wurde das Projekt vorgestellt, gefolgt von einer Präsentation, in welcher die Schule vorgestellt wurde. Das große „Schule ohne Rassismus“-Schild wird die momentane Residenz der Schule noch nicht zieren, da unser Schulgebäude in den nächsten Jahren kernsaniert wird. Wir ziehen auf die Hardt um, wo dann auch das Schild am temporären Schulgebäude angebracht werden wird.

 

(Tobias Oehme, Klasse 8a)


[ Ansprechpartner: Herr Berresheim | weitere Informationen ]

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